Einen Schwerpunkt der Prüfungsvorbereitung - gerade in etwas künstlerischen Fächern wie der Germanistik - sollte ja die Musik bilden. Sie, und zwar gerade Musik von Bach oder Mozart, hilft nicht nur, Strukturelles leichter aufzunehmen, sondern bildet zudem eine emotionale Verknüpfung zum Lernstoff. Das habe ich jedenfalls so gelesen.
Daran habe natürlich auch ich mich gehalten. Auch wenn es vielleicht nur ein Aberglaube ist. Seit einem Jahr schwirrt mir diese Melodie im Ohr. Heute, nach der letzten Prüfung, kann damit nun Schluss sein.
Ob dieses eine Lied nun tief in mich eingedrungen ist und meine kognitiven Fähigkeiten für die Literatur und die Linguistik mit all ihren Wäldern voller Symbolen geschärft hat - ich weiß es nicht.
Aber in den Tagen und Nächten ohne andere Menschen um mich herum habe ich gelernt, dieses kleine Meisterstück der Musik liebzuhaben. Der Refrain geht so: “I am beautiful, no matter what they say”, flüsterte mir immer wieder die süße Stimme in mein Außenseitertum. Und dann noch die Stütze für den gestressten Germanisten: “Words can’t bring me down.”
Danke, Christina Aguilera!
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