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Täglich: Öffentliches Anfüttern der Leser

April 4, 2008 · Keine Kommentare

“Macht kaputt, was euch kaputt macht.” Krachen soll es. Ins Positive und auf den heutigen Zeitungs-Journalismus übertragen lautet dieser Hit: “Mach interessant, was wichtig ist.” Diese Losung gibt in der heutigen gedruckten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung der Pulitzer-Preisträger und Direktor der Annenberg School of Journalism der University of Southern California.

“Nicht der Inhalt ist König, sondern die Leser sind die Könige, die man davon überzeugen muss, zu lesen. Es gibt jetzt einen journalistischen Imperativ: Mach interessant, was wichtig ist.”

Kurz vor dem Abgrund sieht Parks den Journalismus damit nicht. Er beobachte viel eher einen “Schumpeter’schen Moment schöpferischer Zerstörung” - welche Ausprägungen der Medien letztlich im Wettbewerb die Überhand gewinnen werden, ist demnach völlig unklar. Wer laut Parks aber qualitätsvolle Nachrichten liefere, werde profitieren.

Sein Schlusswort für die Ausbildung junger Journalismus-Studenten rückt dann das Zauberwort vom Crossmedialen in den Mittelpunkt:

“Jeder muss lernen, zu berichten, zu schreiben, zu redigieren, und zu produzieren - für Zeitungen, fürs Radio, fürs Fernsehen und fürs Internet. Fernsehleute müssen wissen, wie man ordentlich schreibt, Printleute müssen im Rundfunk sprechen können. Das ist die Zukunft und Medien suchen Journalisten, die das ganze Paket mitbringen.”

Doch wie Parks es mit diesem Grundsatz selbst hält, verrät ein Blick auf die Seite der Annenberg-Schule. Ordentlich gestückelt kommt dort der Master daher: Print, Broadcast, Online. Crossmedial sieht anders aus.

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Mehr als die Summe der einzelnen Teile

Februar 20, 2008 · Keine Kommentare

Jetzt aber mal Durchmarsch ins Internet. Weg mit den vergilbten Papierstapeln von Pulitzer- und Nannen-Anwärtern. Her mit dem Digitalen! 

Oder vielleicht doch noch mal anhalten. Und zwar an der Schnittstelle von traditionellem und digitalem Journalismus. Die gibt es, soviel ist sicher. Doch wer die Oberhand hat, Technikvorstöße oder lang Bewährtes, also Medium oder Message - das bleibt Diskussionsstoff.

Einen Blick über die die Diskussion bestimmenden Artikel und Essays und Blog-Einträge gibt heute der jep-Blog. Kurz mal die Meinung von Springer-Chef Döpfner? “Neuigkeiten, Meinungen, Sprache - darum geht es in Zukunft, und darum ging es immer”, schreibt er im verlinkten Beitrag aus der “Welt”.

Einen Überblick über die Zukunft in Form einer Artikel-Serie gibt auch die “Süddeutsche”.

   

Kategorien: Medien
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Ab in die SZ-Redaktion

Februar 15, 2008 · Keine Kommentare

Vor wenigen Beiträgen waren wir noch zu Besuch in verschiedenen
US-Redaktionen.

Hier folgt nun der aktuelle Link in eine deutsche Redaktion: Die Menschen hinter dem Magazin der “Süddeutschen Zeitung” über das Ausdenken, Machen und alles, was auch mal ablenkt. Ein Sieben-Minuten-Film

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