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Bilder, die der Wahlkampf malt.
Im Anzug dribbelt Barack Obama einen Basketball auf einem kleinen Fetzen Asphalt. Im Hintergrund die weite Leere des Mittleren Westen.
Nächstes Bild: John McCain bei einem Town Hall Meeting in Houston. Mit starrem Blick. Wie ein Großvater, dem seine Kinder keine Fragen mehr stellen, obwohl er doch die meiste Lebenserfahrung hat.
Wahlkampf ist Arbeit. Wahlkampf sind die Fotos dieser Arbeit. Wahlkampf ist für Politiker das Ringen um das eigene Bild in der Öffentlichkeit.
Und vor allem ist Wahlkampf alles andere als Photoshop. Kein Retuschieren. Die Fotografen halten immer und überall drauf - und warten auf die Momente, in denen den Kandidaten einmal die Selbstkontrolle verloren geht.
Entstanden ist im Vorfeld der diesjährigen Wahlen ein fotographischer Katalog Amerikas. Die Höhepunkte hat am vergangenen Sonntag die “Washington Post” in ihrem Magazin gezeigt.
Auf dem letzten Bild dann ein müder Barack Obama. Zusammengeknickt im Ledersessel, das rechte Bein hochgelegt. Die Augen in Richtung des Fotografen. Für Post-Redakteur Achenbach auch ein Blick, der um die Macht der Bilderauswahl weiß: “He’s looking nearly directly at us. Wondering what we’re going to decide.”
Hier geht es zum Artikel und zur Bildergalerie.
Und hier Bilder der Obama-Kampagne aus der NY-Times: “On the Road with Obama”
Kategorien: Medien · Politik
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Eines muss ich gleich zugeben: Ich wohne sehr gern in der Mitte meiner Stadt. Mein liebster Grund als Geograph lautet: Fettleibigkeit. Oder besser vielleicht: der Schutz davor, weil ich wohne, wo ich wohne.
Denn gesunde Schulspeistung oder Große Pausen bei Burgerketten, bildungsnah oder bildungsfern, hin oder her: Die Lage des Wohnortes entscheidet mit über die Anzahl der Pfunde. Mein Glück als Bewohner der Stadtmitte: Wer im so genannten Speckgürtel wohnt - nun ja: ist eben speckiger. Über diesen Zusammenhang hat die “Washington Post” bereits vor einigen Jahren berichtet.
Der Grund: Laut einer Umfrage des “Buckeye Institute for Public Solutions” unter 200.000 Menschen in 448 Landkreisen der USA legen die Einwohner von entfernt liegenden Gegenden weniger Strecken zu Fuß zurück. Als Folge wiegen sie im Durchschnitt 6 Pfund mehr.
Eine Verbindung besteht dabei auch zum urban sprawl, der räumlichen Zersplitterung und Ausdehnung der Städte. Je stärker Städte expandieren, desto weniger gehen die Bewohner in ihrer Freizeit zu Fuß.
Welche Erkenntnis aus dieser Studie zu ziehen sind? Der Lebensstil hängt zum Teil mit der Wohnform zusammen. Mehr nicht? Mehr nicht.
Kategorien: Geographie
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